Hotel Review: Hotel Garni Knappaboda / Lech am Arlberg

Vergangenes Wochenende verbrachten wir drei wunderbare Tage im "Winterwonderland": Lech am Arlberg! Wir hatten eine unbeschreibliche Zeit und sind immer noch ganz überwältigt von der wunderbaren Landschaft, dem tollen Essen und unserem tollen Hotel. Urlaub in Lech zu machen war für mich immer ein großer Traum. Ihr fragt euch bestimmt: Ja warum warst du dann nicht früher dort? Das bedarf einer kurzen Erklärung.

Ich bin ja ursprünglich aus dem Bregenzerwald (Vorarlberg) und kenne daher Lech schon seit ich klein bin recht gut. Wir waren als Kinder öfter im Sommer dort und meine Jugendliebe kam auch aus Lech d.h. ich war etwas über drei Jahre lang fast jedes Wochenende dort. In meiner Schul- und Studienzeit arbeitete ich dann immer in den Winterferien (Weihnachten-, Semester- und Osterferien) im Lech als Babysitterin und war daher schon in sehr vielen Hotels in Lech. Der Ort ist einfach unbeschreiblich idyllisch und man verliebt sich sofort in den Flair dieses Dorfes wenn man einmal dort war.

Im Winter ist die Bergstraße zwischen Warth und Lech immer gesperrt d.h. wir müssen über Dornbirn in den Bregenzerwald fahren. Im Sommer allerdings ist die Straße offen und wir fahren alle 2-3 Wochen durch Lech durch um zu meinen Eltern zu kommen. Daher war der Gedanke dort Urlaub zu machen auch immer iwie etwas schräg, da es ja viel zu Nahe an Zuhause ist und man somit eher mal einen Tagesausflug dorthin macht. Insgeheim war es aber immer mal mein Traum dort zu urlauben, da es einfach nicht dasselbe ist wie ein kurzer Skitag. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir hatten eine wunderschöne Zeit - auf Instagram und Facebook hab ich euch eh total zugespamt mit den ganzen wunderschönen Bildern. Wir waren sehr gut essen (Restaurant Fux und Hotel Goldener Berg - kann ich beides sehr empfehlen!), hatten einen wunderschönen und mega sonnigen Snowboard-/Skitag und ein ganz besonders nettes Hotel, welches ich euch hier etwas näher zeigen möchte. 

Das Hotel Garni Knappaboda liegt direkt im Zentrum von Lech. Zur Skipiste sind es nur wenige Gehminuten, Einkaufsmöglichkeiten sind auch zu Fuß erreichbar und das Lecher Nachtleben nur einen Katzensprung entfernt. Die Zimmer sind - wie ihr seht - sehr farbenfroh eingerichtet, was das Hotel auch auszeichnet. Neben einem großen Frühstücksbuffet (mit eigenem Saftladen!), gibt es eine kleine Wellness Oase im Keller des Hotels, eine schöne Sonnenterrasse, eine tolle Bar und sehr freundliches Personal! Nun aber zum Hotel Review.


Was mir besonders am Hotel gefiel:
  • Die Eigentümer Gertrud und Herbert Walch haben uns sehr herzlich empfangen und wir fühlten uns vom ersten Moment an wie Zuhause. Die Atmosphäre im Hotel ist großartig und alle helfen mit - ein richtiger Familienbetrieb!
     
  • An der Rezeption stehen Süßigkeiten!!! Was mir daran besonders gut gefallen hat muss ich wohl nicht genauer erläutern?!
     
  • Es gibt einen 30 Jahre alten Original-Manner-Spender! Wie cool ist das denn??? Ihr merkt schon, mit Süßigkeiten steht man bei mir gleich mal Hoch im Kurs!
     
  • Das Frühstücksbuffet ist reich an frischen Früchten (es gibt sogar eine Saftstraße, an der man sich seinen ganz persönlichen Saft pressen kann!), heimischen Brot vom Bäcker um die Ecke und lässt keine Wünsche offen!
     
  • Die Zimmer sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet - beim WC lag sogar ein Magazin! Die Tapete hat es mir richtig angetan und auch die restliche Einrichtung ist einfach mal was anderes. Einfach gemütlich!
     
  • Die Liste könnte ich nun ewig so weiterführen: Kleiner aber feiner Wellness-Bereich, super gemütliches Bett, großartige Lage des Hotels, ... aber ich glaube die Bilder sprechen Bände. 
     

Was mir nicht so gut gefiel:
  • Ich habe lange überlegt aber es gibt einfach nichts auszusetzen!
    Aber ich habe einen klitzekleinen Tipp: Beim Frühstück am ersten Tag sahen wir immer wieder Gäste mit frischen Säften an die Tische zurück kommen, nachdem sie eine Weile an einen geheimen Ort verschwunden waren. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen, traute mich aber nicht bis ganz nach hinten, weil ich dachte ich steh dann gleich in der Küche. Klar, man hätte fragen können, aber ein kleines Schild mit der Aufschrift "Gertrud's Saftbar" hätte die Suche sofort beendet (auch für jene, die sich nicht trauen zu fragen!) - denn die geheime Safthöhle darf man auf keinen Fall verpassen!
     
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